Sellering und Backhaus in der Pflicht: Wiedervernässung muss auf den Prüfstand

Januar 27, 2014

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Greifswald fordert die Junge Union bereits durchgeführte und geplante Wiedervernässungsmaßnahmen erneut zu prüfen

Der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow, begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichtes Greifswald zur Wiedervernässung von Flächen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gericht hatte der Klage von betroffenen Bürgern aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald gegen die hohen Umlagen des Wasser- und Bodenverbandes stattgegeben.„Das Urteil zeigt, dass der Landwirtschaftsminister Backhaus versäumt hat die Bürger der betroffenen Gebiete bei seinen Plänen im wahrsten Sinne mit ins Boot zu holen“, so Franz-Robert Liskow heute in Greifswald.

Weiter erklärt der Kommunalpolitiker Liskow: „Die Entscheidung der Greifswalder Richter ist deshalb ein gutes Ergebnis für die betroffenen Bürger, da es zeigt, dass sie nicht allein gelassen werden bei verfehlter SPD-Politik. Ich hoffe, dass der Verweis auf die finanzielle Verantwortung des Landes und der Kreise einen Diskussionsprozess im Landtag in Gang setzen wird. Die gesamte fragwürdige Politik der Wiedervernässung muss erneut auf den Prüfstand und dabei müssen unbedingt die Bedürfnisse der betroffenen Bürger ausreichend berücksichtigt werden. Sellering und Backhaus können nicht einfach über die Köpfe der Bürger hinweg regieren, wie sie wollen!“

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