Minister Pegel muss endlich seine Hausaufgaben machen

Juli 22, 2015

Fast 100 Millionen werden in den kommenden Jahren in den Ausbau des Fernstraßennetzes unseres Landes investiert, wodurch Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe neu geschaffen bzw. gesichert werden. Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern begrüßt die vorgestellten Investitionsprojekte des Bundes als wichtigen Impuls für die Infrastruktur unseres Landes.

Zu den geplanten Investitionen in Bundesfernstraßen in Mecklenburg-Vorpommern erklärt, der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow:

„Wir freuen uns besonders, dass gerade der strukturschwache Osten unseres Landes von den Investitionen des Bundes profitiert. Die geplanten Millioneninvestitionen verbessern nicht nur die Qualität der Lebensadern unseres Landes, sondern stärken auch die Zukunftsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns. Um junge Menschen hier zu halten, sind sichere Arbeitsplätze, eine funktionierende Wirtschaft und eine leistungsfähige Infrastruktur notwendig.“

Sowohl der Weiterbau der B96 auf Rügen als auch der 1. Bauabschnitt der Ortsumgehung Mirow sind für die Tourismusregionen Rügen und Mecklenburgische Seenplatte extrem bedeutsam. Ebenso wie der 1. Bauabschnitt der Ortsumgehung Neubrandenburg steigern sie zudem die Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes und verbessern so die Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern.

Dr. Stephan Bunge, JU-Landesvorstandsmitglied: „Wir hätten uns aus Sicht der jungen Generation gewünscht, dass noch mehr Projekte in unserer Region durch den Bund gefördert werden. Leider hat das Land Mecklenburg-Vorpommern keine weiteren baureifen Projekte in der Schublade. Deshalb geht das Geld jetzt in Projekte anderer Bundesländer. Es ist ein absolutes Armutszeugnis für Landesverkehrsminister Christian Pegel, dass nicht mehr Projekte ausgeplant sind. Länder wie Bayern oder Hessen schaffen dies besser und profitieren regelmäßig von Geldern des Bundes. Vor diesem Hintergrund verweisen Bundespolitiker wie Eckhardt Rehberg seit Jahren auf die Notwendigkeit baureifer Planungen. Minister Pegel muss endlich die Voraussetzungen schaffen, dass nicht nur der Süden Deutschlands von künftigen Bundesinvestitionen profitiert, sondern auch Mecklenburg-Vorpommern.“

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