Mindestlohn: Aktuelle Landtagsdebatte offenbart erneut Scheinheiligkeit der Linken

April 9, 2014

RGR03_13_09_01CDU-Nachwuchs übt weiter Kritik an leeren Worten von Linkspartei

Im September vergangenen Jahres gab es mehrere Medienberichte darüber, dass die Linken-Politikerin Kerstin Kassner und ihre Partei zwar lautstark einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde fordert, sie selbst möchte diesen Stundensatz aber in ihrer eigenen Pension „Gasthaus Nobbin“ in der Nähe von Kap Arkona auf Rügen nicht bezahlen.

Der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow, zeigt sich irritiert: „Mehr Scheinheiligkeit geht nicht! Wenn die Linkspartei schon einen Mindestlohn fordert, sollten ihre Bundestagsabgeordneten auch als Vorbild vorangehen. Statt Wasser predigen und Wein zu saufen, sollte Frau Kassner ihre eigene populistische Forderung nach „Mindestlohn für alle“ bei ihren Mitarbeitern in der Pension zuerst einmal umsetzen oder sofort davon Abstand nehmen“, so Liskow sichtlich empört.
Bereits am Jahresanfang antworte die Bundestagsabgeordnete Kassner auf eine erneute Frage einer Bürgerin nach der Bezahlung ihrer Mitarbeiter bei der Plattform abgeordnetenwatch.de mit den Regeln der Marktwirtschaft. So sei trotz ihrer Abgeordneten-Diät in Höhe von 8252 Euro weiterhin nicht in der Lage ihren Mitarbeiter den von ihr selbst geforderten Mindestlohn zu zahlen. So werde sie erst einen Mindestlohn zahlen, wenn es gesetzliche Beschlüsse der Bundesregierung dazu gebe. Gleichzeitig sitzt Kerstin Kassner im Deutschen Bundestag und fordert weiterhin den Mindestlohn.
Hier kann man die Aussage von Frau Kassner nachlesen

Kommentare sind geschlossen.