Mehr Eier aus Freilandhaltung in MV – positives Signal aus der Landwirtschaft Junge Union: BUND Kritik schießt über Ziel hinaus

April 1, 2015

Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich erfreut über die kürzlich veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts, kritisiert aber die Äußerungen des BUND.

„Dass die Zahl an Legehennen in Freilandhaltung zugenommen hat, ist ein positives Zeichen aus der Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“, freut sich der Landesvorsitzende der Jungen Union, Franz-Robert Liskow.
„Der BUND nimmt diese Zahlen natürlich zum Anlass, um auf Missstände hinzuweisen. Aber die Umweltorganisation muss bei der Wahrheit bleiben. Es ist zwar gesetzlich geregelt, wie viel Auslauffläche einer Henne in der konventionellen und in der ökologischen Legehennenhaltung zusteht, die Gestaltung dieser Fläche jedoch nicht. Der BUND schießt mit ihrer Kritik über das Ziel hinaus und lässt auch diese Gelegenheit nicht aus, Landwirte und Landwirtinnen mit großen Tierbeständen als Mogler zu verunglimpfen. Dabei wird verkannt, dass Freiland ohne passende Strukturelemente von Hennen immer schlecht angenommen werden. Hennen sind von Natur aus ängstlich, egal ob ökologisch oder konventionell und egal ob mit hunderten oder mit drei anderen Hennen im Stall. Zu Unrecht wird das Problem der konventionellen Landwirtschaft versucht zuzuschreiben. Wir sollten unsere Landwirtschaft unterstützen, anstatt sie zu diffamieren“, so Victoria Lehmann, stellvertretende Landesvorsitzende der JU und zuständig für das Thema Landwirtschaft.

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