M-V muss Chancen der Digitalisierung nutzen

Dezember 15, 2014

Anlässlich der heutigen Berichterstattung der Ostsee-Zeitung zur Absage der Staatskanzlei über die Teilnahme an Cebit erklärt Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern:

„Wir stecken mittendrin in einem digitalen Wandel und was leistet der Ministerpräsident zu diesem Thema – nichts. Deutschland steht nicht am Anfang einer digitalen Revolution, sondern der digitale Wandel läuft bereits auf Hochtouren. Das kann man unter anderem daran feststellen, dass sich die Anzahl der Patente im Bereich der digitalen Technologien seit der Jahrtausendwende verdoppelt hat. Auch der Digitalisierungsanteil ist über alle Wirtschaftsbereiche hinweg um 25 Prozent gestiegen. Damit Mecklenburg-Vorpommern und seine Menschen auch vom Wachstum der digitalen Wirtschaft profitieren, muss der Ministerpräsident jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Die Startup-Szene in Mecklenburg-Vorpommern braucht mehr Unterstützung und dafür benötigen die Menschen, die sich durch Unternehmensgründungen in ein Risiko wagen, besseren politischen Rückhalt. Der Ministerpräsident vernachlässigt, wie so oft, die innovativen Wirtschaftszweige im Land und somit den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern.
Liskow weiter: „Es ist wieder einmal ein Schlag in das Gesicht der heimischen Wirtschaft, die tagtäglich damit beschäftigt ist im harten Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu konkurrieren und die daher die gesamte Unterstützung aus der Politik brauchen. Der digitale Wandel stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor enorme Herausforderungen, die uns alle betreffen. Das Verhalten des Ministerpräsidenten gefährdet hochqualifizierte Arbeitsplätze.“

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