Liskow: „ SPD-Vorschlag ist ein durchsichtiges parteipolitisches Manöver auf dem Rücken unserer Fußballvereine!“

Dezember 9, 2014

Hansa_Stadion_Franz_KüntzelWenn es nach dem Willen der SPD-Landtagsfraktion geht, dann sollen Polizeieinsätze während Fußballspiele in Mecklenburg-Vorpommern in Zukunft von den Vereinen getragen werden.

„Bei solchen Vorschlägen kann man nur staunen. Ich habe den Eindruck, dass viele Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion wohl noch nie ein Stadion von innen oder überhaupt ein Spiel unserer Fußballvereine gesehen haben“, zeigt Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union, sich empört.

Aus Sicht der Jungen Union werden die Kosten nicht von Vereinen verursacht, sondern von notorischen Gewalttätern, die den Dialog mit den Vereinen, Sozialarbeitern und der Polizei deutlich ablehnen.

„Es kann nicht sein, dass hier unsere Vereine einseitig belastet werden! Mit der gleichen Logik müssten auch Veranstalter von Volksfesten, Musikfestivals, Großdemonstrationen oder anderen Veranstaltungen zur Kasse gebeten werden. Ich halte das für völlig abwegig und realitätsfern“, äußert sich Liskow abschließend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.