Liskow: Nachwuchsgewinnung von Lehrerkräften muss im Fokus bleiben

Februar 16, 2015

Der Landesvorsitzende der Jungen Union, Franz-Robert Liskow, spricht sich dafür aus die Attraktivität des Lehrerberufs weiter zu erhöhen, um dadurch mehr junge Menschen für den Beruf zu gewinnen und die Nachwuchssorgen zu bekämpfen.

 „Die Verbeamtung der Lehrkräfte ist ein erster Schritt zur Steigerung der Attraktivität des Berufes. Angesichts des Altersdurchschnitts der Lehrerinnen und Lehrer müssen wir uns aber weitere Gedanken um eine Absicherung des Schulunterrichts in der Zukunft machen. Wir müssen noch mehr als bisher versuchen, die Berufsstarter nach der Universitätsausbildung in unserem Land zu halten. Immer wieder berichten künftige Junglehrer von Problemen bei einer Bewerbung um eine Referendariatsstelle in unserem Land. Ich schlage vor, dass der Bildungsminister die künftigen Berufsstarter und Rechtsreferendare auch einmal zum Kaffee einlädt, um sich deren Probleme und Verbesserungsvorschläge anzuhören. Außerdem sollten die Auswahlkriterien und deren Gewichtung für die Vergabe der Plätze transparenter gestaltet werden. Andere Bundesländer nutzen dafür Punktesysteme oder Onlineplattformen, auf welchen der Ranglistenplatz ersichtlich wird. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf die Nachwuchsgewinnung für die Berufsschulen gelegt werden.“

„Die Vergangenheit zeigt immer wieder, dass die Einbeziehung aller am Prozess beteiligten Akteure unerlässliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln ist. Nur gemeinsame Anstrengungen von Schulen, Hochschulen und Bildungs- und Finanzpolitik werden langfristig tragfähige Lösungen ermöglichen. Die Junge Union wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Nachwuchsgewinnung von Lehrerkräften attraktiver gestaltet wird und sich somit die Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler in unserem Land weiter verbessern“, sagt Liskow.

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