Liskow: Landesweite Gedenkveranstaltung zum Mauerbau muss her

August 13, 2013

Berliner_Mauer_borja iza | argazkiakDer Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow (Foto), unterstreicht anlässlich des morgigen Jahrestages des Mauerbaus (13.08.), dass es immer noch keine landesweite Gedenkveranstaltung zum Mauerbau und den daraus resultierenden Todesopfern in Mecklenburg-Vorpommern gibt.

Solch eine Veranstaltung sei von Nöten um die Erfahrungen eines Lebens in Unfreiheit an die junge Generation in unserem Land weiterzugeben und so gleichzeitig den hohen Wert von Demokratie und Freiheit zu vermitteln. Gerade die Aufarbeitung des menschenverachtenden DDR- Grenzregimes sei im Übrigen auch in Mecklenburg-Vorpommern noch längst nicht abgeschlossen.

„Am 13. August 1961 hat das DDR-Regime die innerdeutsche Grenze mit umfangreichen Sperranlagen versehen, um dadurch zu verhindern, dass die eigenen Bürger das Land verlassen können. Dieser Tag sollte für uns alle ein mahnendes Beispiel dafür sein, wie die Bürger in der ehemaligen DDR innerhalb von Stunden ihre Freiheit verloren haben. Es ist wichtig, dass wir auch heute nicht ausblenden, dass damals Unfreiheit und staatliche Unterdrückung an der Tagesordnung waren. Leider gibt es auch in diesem Jahr keine landesweite Gedenkveranstaltung zu diesem Tag“, mahnt Franz-Robert Liskow.

„Dass das DDR-Regime und seine Unterstützer auch heute noch weiterhin aktiv sind, hat sich erneut vor wenigen Monaten gezeigt. Am 9. Mai marschierten die Ewiggestrigen in Stasi-Uniformen in Berlin auf und huldigten unverfroren dem DDR-Regime.

Ich sehe unseren Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) in der Pflicht, sich verstärkt für ein Verbotsverfahren zu DDR-Symbolen, die in besonderer Weise für das SED-Unrechtsregime stehen, einzusetzen. So langsam gewinnen wir den Eindruck, dass unseren Ministerpräsidenten die DDR-Vergangenheit vieler Bürger in unserem Land einfach egal zu sein scheint. Anstatt abzuwarten muss der Sellering endlich handeln und ein Zeichen setzen“, so Liskow abschließend.

Foto: Borja Iza unter CC-Lizenz

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