Liskow: „Gymnasien müssen im Fokus bleiben“

Januar 8, 2015

CDU_Deutschlands_Markus_SchwarzeJunge Union fordert Bildungsminister Brodkorb auf, sich mehr für die Gymnasien in Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen. Mehr Lehrerstellen müssen bereitgestellt werden!

Anlässlich der heute stattfindenden Jahrestagung der Schulleiter der Gymnasien in Waren äußert die Junge Union deutliche Kritik an der Arbeit des Bildungsministers Brodkorb (SPD):

„Die Gymnasien in unserem Land brauchen eine größere Beachtung des Bildungsministers. Schon jetzt leisten die Gymnasien viel mehr als ihnen eigentlich traditionell angedacht war. Diesem Fakt muss endlich Rechnung getragen werden. Wir wissen vom Bildungsforscher Hattie: Auf den Lehrer kommt es an! Die Lehrerinnen und Lehrer müssen sich auf den Unterricht und auf ihre Schülerinnen und Schüler konzentrieren können, statt sich beispielsweise mit zu großen Klassen und Kursen herumärgern zu müssen. Insofern muss der Fokus nun auf die Gymnasien gerichtet werden, um die dortige Förderung der potenziell leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler voranzubringen. In der Konsequenz kann dies nur bedeuten, dass mehr Lehrerkräfte an den Gymnasien in unserem Land eingesetzt werden müssen.“

„Mecklenburg-Vorpommerns Schulpolitik braucht Verlässlichkeit, Kontinuität und Qualität, damit Schule eine individuelle Förderung leisten kann. Gute Bildung setzt somit Investitionen voraus. Investitionen in Form von staatlichen Bildungsausgaben führen durch höheres Erwerbseinkommen und ein geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko zu höheren Steuereinnahmen und eingesparten Transferleistungen des Sozialsystems. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene wissenschaftliche Studien. Herr Minister, Augenmaß und die richtige Investitionen ist somit in der Schulpolitik erforderlich. Auch die Lehrerausbildung besitzt eine Schlüsselfunktion für das Bildungssystem. Mecklenburg-Vorpommern muss die Qualität der Lehrerbildung in Studium und Lehre weiter steigern und ihre Stellung an den Hochschulen stärken. Der Schulwirklichkeit und den Herausforderungen der Heterogenität und Inklusion muss ebenfalls verstärkt Rechnung getragen werden“, macht Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, deutlich.

Foto: Markus Schwarze / CDU Deutschlands

Kommentare sind geschlossen.