Liskow: Bildungsminister muss sich wieder auf das Voranbringen von Forschung und Bildung konzentrieren

März 5, 2015

Liskow: Bildungsminister muss sich wieder auf das Voranbringen von Forschung und Bildung konzentrieren

„Die heutige Anhörung zum Sonderbericht Hochschulfinanzierung des Rechnungshofes hat belegt, was wir alle bereits schon wussten: Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sind unterfinanziert. Auch wenn SPD-Bildungsminister Brodkorb seit Monaten seine Tabellen quält, ist es ihm nicht gelungen, die Finanzierungslücke wegzurechnen. Auf Dr. Rudolf Virchow, den Begründer der Zellularpathologie, geht folgender Ausspruch zurück: Er habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden. Virchow wollte damit die Existenz der Seele widerlegen. Minister Brodkorb hat mit Zahlen- und Logikspielchen ähnliches versucht – und dabei vergessen, dass er der Wissenschaftsminister ist“, so Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern.

„Für unsere Hochschulen war das heute dennoch ein guter Tag. Mit dem Geld vom Bund werden die Hochschulen vor dem finanziellen Kollaps bewahrt. Es wäre schön, wenn das Wissenschaftsministerium sich nun wieder auf das Voranbringen von Forschung und Bildung konzentrieren könnte. Unsere Hochschulen sind Lebenselixier und Leuchttürme für die Regionen zugleich. Mecklenburg-Vorpommern ist immer noch ein strukturschwaches Bundesland, da können wir uns schlecht ausgestattet Hochschulen nicht leisten. Außerdem müssen die Hochschulen im bundesweiten Wettbewerb handlungsfähig bleiben“, so JU-Landeschef Liskow.

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