Liskow: BaföG –Entlastung muss Hochschulen zugute kommen

Juni 25, 2014
Zur Diskussion über die künftige Entlastung des Landeshaushaltes durch die Übernahme der kompletten Finanzierung des Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) durch die Bundesregierung erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow:
„Leider blendet die SPD mal wieder die Realitäten aus. Anstatt unsere Hochschulen nachhaltig zu stärken und die Entlastung unseres Landeshaushaltes durch die Bundesregierung direkt weiter zu reichen, will man das Geld per Gießkannenprinzip im gesamten Bildungsbereich weiter verteilen. Die Sozialdemokraten zeigen damit erneut, dass die Proteste von Studenten, Dozenten und Hochschulangehörigen der letzten Jahre gekonnt ignoriert werden. Besonders der Bildungsminister, der seinen Wahlkreis im größten Hochschulstandort unseres Landes hat, müsste doch endlich mal erkannt haben, dass unseren Hochschulen immer noch das Geld zur kompletten Ausfinanzierung in Lehre und Forschung fehlt“, zeigt sich Liskow heute sichtlich verwundert.

„Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass die SPD um Sellering und Brodkorb unser Land auf das wissenschaftliche Abstellgleis schieben möchte. Akademische Zweitklassigkeit kann nicht das erklärte Ziel der beiden Minister sein“, so Liskow weiter.
Die Junge Union fordert daher eine vollkommende Ausfinanzierung der Hochschulstandorte in Mecklenburg-Vorpommern und eine direkte und volle Weitergabe der zusätzlichen Mittel, die durch die Entlastung des Landeshaushalt entstehen, an die Hochschulen in unseren Land.

 

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