Junge Union fordert Verbot von DDR- Symbolen und Uniformen im öffentlichen Leben

Mai 22, 2013

Stasi_ccLinzenz_elmada_flickrZur erneuten öffentlichen Debatte über das Verbot von DDR-Symbolen äußert sich Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, wie folgt:

„Dass Ewiggestrige immer noch in NVA- und Stasi-Uniformen aufmarschieren können, zeigt dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Ich sehe Ministerpräsident Erwin Sellering in der Pflicht ein Verbotsverfahren zu DDR-Symbolen, die in besonderer Weise für das SED-Unrechtsregime stehen, im Bundesrat anzuregen. Auch heute, nach über zwanzig Jahren nach dem Fall der DDR, ist es immer noch wichtig, dass wir uns objektiv mit den Geschehnissen im damaligen DDR-Regime auseinandersetzen. Dabei dürfen besonders die Menschen, die unter der DDR und ihren Staatsorganen gelitten haben, nicht auf der Strecke bleiben. Besonders für die Opferverbände ist es ein Schlag ins Gesicht, dass ehemalige Funktionäre immer noch in ihren Uniformen ungestraft aufmarschieren dürfen“, so Liskow heute in Schwerin.

„Allerdings dürfen wir in der Diskussion natürlich nicht die Vielschichtigkeit des DDR-Alltags vergessen“, so Liskow, der selbst in der DDR geboren wurde, weiter. „Das weltweit bekannte Ampelmännchen und viele andere positive Symbole und Produkte aus der DDR gehören in unseren Alltag und sollten dort auch weiterhin verbleiben, schließlich gehören sie zu unserer Vergangenheit.“

 

Foto: elmada unter CC-Lizenz

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