Hausaufgaben nicht erledigt: Berufsschüler geraten ins Hintertreffen

März 4, 2015

CDU_Deutschlands_Markus_SchwarzeFranz-Robert Liskow übt heftige Kritik am Bildungsminister für undurchsichtige Fahrtkostenregelungen für Berufsschüler in Mecklenburg-Vorpommern.

Im heutigen Bildungsausschuss des Landtages standen die Fahrtkostenzuschüsse für Berufsschüler auf der Tagesordnung, dazu äußert sich Franz-Robert Liskow, der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern :

„Bildungsminister Brodkorb und sein Ministerium tun viel zu wenig, um dem drohenden Fachkräftemangel in unserem Land entschieden entgegen zu treten. Noch immer liefert das Ministerium keine klare Regelung, von der alle Berufsschüler profitieren können.
Seit knapp drei Jahren doktert das Bildungsministerium ohne Erfolg an der Richtlinie herum. Für die Kopfnote „Fleiß“ kann das nur eine glatte Sechs bedeuten.
Die Verdienstgrenze von 400 € muss eindeutig angehoben werden. Wir brauchen keine Regelung, von der nur ein paar hundert Berufsschüler profitieren, sondern vielmehr ein flächendeckendes Programm, das es ermöglicht, dass alle Berufsschüler ihre Ausbildung wahrnehmen können, schließlich leben wir immer noch in einem Flächenland und nicht in einem Stadtstaat. Diese Tatsache muss sich auch endlich das Ministerium eingestehen und von daher den Fokus mehr auf die Fahrtkostenregelung legen“, fordert Liskow.

Foto: Schwarze / CDU

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