Entgelte für Stromnetze bundesweit gleichmäßig verteilen

Januar 10, 2017

Wegen der steigenden Kosten für den Ausbau der Stromnetze fordert der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Franz-Robert Liskow, den Bundeswirtschaftsminister auf, sein Versprechen hinsichtlich der Verteilung der Netzentgelte einzuhalten.

„Es kann nicht sein, dass die Energiewende überdurchschnittlich zu Lasten der ostdeutschen Länder führt. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen hervorragenden Bedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energieträger mussten in den zurückliegenden Jahren erhebliche Investitionen in den Netzausbau realisiert werden. Derzeit werden die Kosten hierfür in der jeweiligen Netzzone (50 Hz) umgelegt. Dies führte dazu, dass die Stromkunden in Ostdeutschland erheblich mehr Netzentgelte zahlen mussten als Stromkunden in den anderen Bundesländern. Im Schnitt liegen die Netzkosten in den neuen Bundesländern um 20 % höher als in den alten Bundesländern. Diese höheren Kosten führen zur Benachteiligung der Stromkunden, aber auch der wirtschaftlichen Entwicklung. Gerade energieintensive Unternehmen siedeln sich dort an, wo die Gesamtkosten für Strom am preiswertesten sind. Gerade aus diesem Grunde ist die Verteilung der Netzentgelte aufs gesamte Bundesgebiet notwendig, um so Wettbewerbsneutralität zu wahren.“

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