Junge Union lehnt erneute Diskussion um Tempolimit klar ab

April 11, 2013

Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern spricht sich klar gegen die Einführung eines einheitlichen Tempolimits auf deutschen Straßen aus

Zur erneuten Diskussion über Geschwindigkeitsbegrenzungen in Städten und auf Autobahnen Mecklenburg-Vorpommerns äußert sich Franz- Robert Liskow, Landesvorsitzender der Jungen Union, heute in Schwerin:

„Eine Bevormundung und Gleichmacherei durch Tempolimits lehne ich entschieden ab. Es sollte vor Ort von Fall zu Fall entschieden werden, welche Geschwindigkeitsbegrenzung die richtige ist. Ein generelles Tempolimit auf Landstraßen und innerhalb von Städten wird auf lange Sicht die Verkehrsfluss bremsen und den Schadstoffausstoß deutlich erhöhen. Dies wird dazu führen, dass unsere Innenstädte in Smog ersticken“, so Franz-Robert Liskow.

„Deutschland ist das einzig verbliebene Land der Welt ohne eine generelle Höchstgeschwindigkeitsgrenze auf Autobahnen. Dies zu ändern wäre nicht nur ein Eingriff in die individuelle Freiheit der Autofahrer, sondern auch ein Angriff auf die Absatzmöglichkeiten der deutschen Automobilhersteller, da der heimische Marketingeffekt hierdurch wegfiele. Besonders wer die Autobahnen unseres Bundeslandes kennt, der weiß, dass ein Tempolimit keinen Sinn ergibt und realitätsfern ist“, so Liskow weiter.

„Anstatt eine überflüssige Debatte und von der Bevölkerung nicht gewollte Idee noch einmal zu diskutieren, sollten sich die Beteiligten eher darauf konzentrieren, wie man die Verkehrserziehung in unseren Schulen verbessern und damit unsere Jugendlichen und Fahranfänger besser aufklären und vor möglichen Gefahren warnen kann“ so Liskow abschließend.

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